Zugang zu zugelassenen Therapien für alle!


SMA Betroffene fordern die automatische und sofortige Verpflichtung der Krankenkassen zur Kostenübernahme!

Preisabsprachen können nachher erfolgen, so wie es in Deutschland der Fall ist. Gleichzeitig verlangen die Betroffenen eine Rechtsposition, eine Anspruchsgrundlage und ein Verbandsbeschwerderecht. Es kann nicht sein, dass über ihren Kopf hinweg überlebenswichtige Entscheidungen getroffen werden, ohne ihre Sichtweise zu kennen.

Im September 2017 liess Swissmedic Spinraza® der Firma Biogen, ein erstes Medikament zur Behandlung von SMA, für alle Krankheitstypen und Altersklassen zu. Klinische Studien haben die Wirksamkeit von Spinraza eindrücklich aufgezeigt. Gravierende Nebenwirkungen wurden nicht festgestellt. Spinraza kann den Krankheitsverlauf stoppen und sogar eine Verbesserung des Gesundheitszustands bewirken, doch aufgrund der mangelhaft geregelten Kostenübernahme dieses sehr teuren Medikamentes ist eine Behandlung für die allermeisten Betroffenen in der Schweiz zurzeit unmöglich.

Langwierige Preisverhandlungen zwischen den Behörden und der Herstellerin Biogen führen zu einer unerträglichen Situation bei den Betroffenen, zumal das Medikament die beste Wirkung bei einer möglichst frühen Verabreichung erzielt. Umso wichtiger ist es, dass alle Betroffenen in der Schweiz so schnell als möglich Zugang zu Spinraza erhalten und dass sich die Gesetzeslücke zwischen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit endlich schliesst. Wirksame Medikamente sollen automatisch in die für die Kostenübernahme so wichtigen Listen übernommen werden.

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